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Supercar Sharing investiert in eigene Schweizer Softwareplattform SCS Core

vor 2 Stunden
6 Min. Lesezeit

Nach rund einem Jahr intensiver Entwicklung führt die Supercar Sharing Group mit SCS Core ihre vollständig eigenentwickelte ERP- und Kundenplattform ein. Knapp CHF 500’000 wurden bislang in die in der Schweiz entwickelte Software investiert. Sie verbindet Eigentum, Fahrzeugbuchungen, Import, Transport, Storage, Concierge, Fahrzeugdokumentation und Administration – inklusive komplexer Zoll-, Steuer- und Regulatoriklogik aus mehr als 20 Ländern.

Zürich, September 2026 Die Supercar Sharing AG hat in den vergangenen zwölf Monaten intensiv in ihre eigene digitale Infrastruktur investiert. Das Ergebnis ist SCS Core, eine vollständig intern entwickelte Softwareplattform, über die zunehmend die zentralen Kunden-, Fahrzeug- und Betriebsprozesse der Gruppe gesteuert werden.

Bis heute wurden knapp CHF 500’000 in Entwicklung und Umsetzung investiert. Die Software wurde vollständig in der Schweiz entwickelt und ist gezielt auf die besonderen Anforderungen im Umgang mit hochwertigen und international bewegten Fahrzeugen ausgerichtet.


SCS Core ist dabei kein klassisches CRM oder internes Administrationstool. Die Plattform verbindet Kundenportal, Ownership, Fahrzeugbuchungen, Import und Homologation, internationale Transporte, Storage, Concierge Services, Rechnungsmanagement, Fahrzeugprotokolle und die operative Steuerung der Gruppe innerhalb eines integrierten Systems.


„Wir wollten keine Standardsoftware, an die wir unsere Abläufe anpassen müssen. Wir wollten ein System entwickeln, das genau so funktioniert, wie unsere Kunden unsere Dienstleistungen nutzen und wie unsere Teams täglich mit den Fahrzeugen arbeiten. Nach rund einem Jahr intensiver Entwicklung haben wir heute mit SCS Core eine eigene digitale Infrastruktur geschaffen, auf der wir die nächsten Jahre aufbauen und skalieren können.“ – Deivis H. Valdes, Geschäftsführer der Supercar Sharing Group

Vom ersten Kontakt bis zur laufenden Fahrzeugbetreuung

Der Grundgedanke hinter SCS Core ist einfach: Ein Kunde und sein Fahrzeug sollen nicht bei jeder neuen Dienstleistung wieder bei null beginnen.

Ein Fahrzeug kann beispielsweise zunächst über Supercar Sharing importiert werden, anschliessend in den Storage wechseln, später einen internationalen Transport benötigen, durch Concierge betreut werden oder Teil eines Co-Ownership-Modells sein.

Innerhalb von SCS Core bleiben diese Vorgänge miteinander verbunden. Fahrzeugdaten, Eigentümer und Co-Owner, Dokumente, Buchungen, Rechnungen, Transporte, Importprozesse, Zustandsprotokolle und operative Aufgaben bilden dadurch schrittweise eine gemeinsame digitale Fahrzeughistorie.


Für den Kunden bedeutet das weniger Administration, weniger wiederholte Datenerfassung und eine deutlich bessere Übersicht.

Co-Ownership digital verwalten

Ein wesentlicher Bestandteil von SCS Core ist das eigens entwickelte Co-Owner Management. Fahrzeuge, Eigentumsanteile, Co-Owner, Verträge, Nutzungsrechte, Dokumente und Buchungen werden innerhalb einer gemeinsamen Struktur verwaltet.

Co-Owner erhalten über das Owner Portal Zugriff auf die für sie relevanten Fahrzeuge und Informationen. Fahrzeugverfügbarkeiten und Buchungen können digital organisiert und dem jeweiligen Co-Owner eindeutig zugeordnet werden.


Im Hintergrund ist die Buchung direkt mit den operativen Abläufen verbunden. Wenn ein Fahrzeug gebucht wird, können damit beispielsweise Fahrzeugvorbereitung, Übergabe, Abholung, Transport, Concierge-Aufgaben oder eine anschliessende Zustandsdokumentation verbunden werden. Damit wird aus einer einfachen Fahrzeugbuchung ein durchgängiger operativer Prozess.


Live-Kalkulationen für Transport und Import



Besonders tiefgreifend ist die Entwicklung im Bereich Import und internationale Fahrzeuglogistik.

Kunden können bereits vor einer persönlichen Beratung relevante Fahrzeug- und Projektdaten digital erfassen. SCS Core verarbeitet diese Angaben in eigenen Live-Kalkulationen für Transport und Fahrzeugimport.

Dabei handelt es sich nicht lediglich um einen klassischen Preisrechner.

Die Berechnungslogik berücksichtigt je nach Vorgang unter anderem Fahrzeugwert, Herkunft, Destination, Transportart, Distanz sowie die für den jeweiligen Prozess relevanten steuerlichen, zollrechtlichen und regulatorischen Parameter.

In SCS Core sind dazu Zoll- und Steuersysteme sowie relevante Import- und Regulierungsvorgaben aus mehr als 20 Ländern hinterlegt.

Damit kann die Plattform länderübergreifende Sachverhalte bereits in einer frühen Projektphase strukturiert berücksichtigen.

Dazu zählen je nach Land und Vorgang beispielsweise Zollberechnung, Einfuhrabgaben, Mehrwertsteuerlogik, Fahrzeugherkunft, Importstatus und weitere für die Einfuhr oder Registrierung relevante Parameter.

Diese Logik ist ein wesentlicher Teil der eigentlichen Entwicklung von SCS Core.


„Von aussen sieht ein Importrechner zunächst relativ einfach aus. Die eigentliche Arbeit liegt aber im Hintergrund. Unterschiedliche Steuer- und Zollsysteme, Fahrzeugwerte, Herkunftsländer, Einfuhrarten und regulatorische Anforderungen müssen miteinander verbunden werden. Genau dieses Wissen haben wir über längere Zeit in unsere eigene Softwarelogik übertragen.“ – Deivis H. Valdes

Von der Kalkulation direkt in den Auftrag

Der Vorteil für den Kunden liegt nicht nur darin, schneller eine Kalkulation zu erhalten.

Die bereits erfassten Daten werden innerhalb von SCS Core weiterverwendet.

Aus einer ersten Berechnung kann ein Angebot und daraus wiederum ein aktiver Auftrag entstehen. Fahrzeug- und Kundendaten müssen dabei nicht immer wieder manuell in neue Systeme übertragen werden.


Damit beginnt der digitale Prozess bereits bei der ersten Anfrage. Für Supercar Sharing entsteht gleichzeitig eine durchgehende Datenstruktur vom ersten Kundenkontakt bis zur Ausführung und Abrechnung des Auftrags.


Import, Homologation und Registrierung in einem Prozess

Nach Auftragserteilung begleitet SCS Core den Importprozess weiter.

Fahrzeugdaten, Kundendokumente, Zollunterlagen, Importstatus, Homologation, technische Unterlagen, Registrierung und einzelne administrative Aufgaben werden einem zentralen Fahrzeugprojekt zugeordnet.

Dadurch ist jederzeit nachvollziehbar, wo sich ein Vorgang befindet und welche Schritte noch ausstehen.


Der Kunde muss dabei nicht mit jeder internen Einzelaufgabe konfrontiert werden. Entscheidend ist vielmehr, dass relevante Statusinformationen, Unterlagen und nächste Schritte strukturiert zur Verfügung stehen.

Für das operative Team wiederum entsteht eine klare Prozesskette, die gerade bei komplexen internationalen Fahrzeugimporten Fehler und Informationsverluste reduzieren soll.


Transport mit integrierter Routen- und Preislogik

Auch internationale Fahrzeugtransporte werden direkt in SCS Core abgewickelt.

Über das Owner Portal können Kunden einen Transport für ein bestehendes Fahrzeug anfragen. Routen, Abhol- und Zieladressen sowie weitere Parameter werden dabei mit derselben Preis- und Kalkulationslogik verbunden, die auch im öffentlichen Transportrechner von Supercar Sharing verwendet wird.

Eine Transportanfrage bleibt damit nicht isoliert. Sie ist direkt mit dem Fahrzeug, Kunden, Termin, Angebot und späteren operativen Aufgaben verbunden.


Storage und Concierge auf derselben Plattform

Nach einem Import oder Transport endet der digitale Prozess nicht.

Auch Storage-Verträge, Einlagerungszeiträume, Verlängerungen, Fahrzeugbewegungen, geplante Abholungen und Auslieferungen werden innerhalb von SCS Core verwaltet.

Gleiches gilt für Concierge Services.

Benötigt ein Fahrzeug einen Service, eine Aufbereitung, neue Reifen, einen Werkstatttermin, Transport oder eine andere Betreuung, kann der Vorgang direkt mit dem bestehenden Fahrzeug verbunden werden.

Der Kunde muss sein Fahrzeug damit nicht bei jeder Anfrage erneut erklären oder dokumentieren.


Digitale Fahrzeugprotokolle und Damage Management



Bei hochwertigen Fahrzeugen ist eine nachvollziehbare Dokumentation besonders wichtig.

SCS Core ermöglicht deshalb digitale Übergabe- und Zustandsprotokolle.

Kilometerstände, Fahrzeugzustand, Bilder, festgestellte Schäden, Evidence Files und weitere Informationen werden direkt einem Fahrzeug und einer konkreten Übergabe zugeordnet.

Ein eigenes Damage-Mapping ermöglicht zudem die präzise Zuordnung eines Schadens zu einem bestimmten Fahrzeugbereich.

Dadurch entsteht über die Zeit eine strukturierte digitale Fahrzeughistorie.

Das schafft mehr Transparenz bei Übergaben, Rücknahmen, Storage oder Transporten und verbessert gleichzeitig die interne Qualitätssicherung.


Das Owner Portal als Verbindung zum Kunden

Der für den Kunden sichtbare Teil von SCS Core ist das Supercar Sharing Owner Portal.

Je nach genutzter Dienstleistung können dort unter anderem Fahrzeuge, Buchungen, Dokumente, laufende Vorgänge, Rechnungen, Transportanfragen und weitere relevante Informationen eingesehen und verwaltet werden.

Auch neue Leistungen können direkt aus einem bestehenden Fahrzeug heraus angefragt werden. Damit möchte Supercar Sharing die digitale Abwicklung vereinfachen, ohne die persönliche Betreuung durch das Team zu ersetzen.


Ein Operations Center für den täglichen Betrieb

Während der Kunde eine möglichst einfache Oberfläche sieht, laufen im Hintergrund deutlich komplexere Prozesse zusammen.

Das zentrale Operations Center verbindet Aufgaben, Fahrzeugbewegungen, Termine, Rechnungen und Fristen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen.

Dazu gehören unter anderem bevorstehende Fahrzeugübergaben und -abholungen, Transporte, Concierge Requests, Storage-Verlängerungen, offene Rechnungen und weitere operative Aufgaben.

Statt diese Informationen über verschiedene Kalender, E-Mails und Einzellösungen zu verteilen, werden sie in einer gemeinsamen Infrastruktur zusammengeführt.

Das ist insbesondere mit zunehmender Unternehmensgrösse entscheidend.


Knapp CHF 500’000 als Investition in ein eigenes digitales Asset

Für Supercar Sharing ist die Entwicklung von SCS Core deshalb keine reine IT-Ausgabe.

Die Gruppe hat bislang knapp eine halbe Million Schweizer Franken in die eigene Plattform investiert.

Damit entsteht innerhalb des Unternehmens nicht nur Software, sondern auch proprietäres Prozesswissen und eine technische Infrastruktur, die gemeinsam mit der Gruppe weiterentwickelt werden kann.

Standardisierte Abläufe, automatisierte Berechnungen, länderspezifische Import- und Steuerlogiken sowie die Verbindung verschiedener Geschäftsbereiche reduzieren langfristig die Abhängigkeit von Einzellösungen und externen Systemen.

SCS Core wird damit zu einem eigenen digitalen Asset der Supercar Sharing Group.

„Wir investieren bewusst in unsere eigene Software, weil unsere digitale Infrastruktur für die Zukunft genauso wichtig ist wie unsere physische Infrastruktur. Fahrzeuge, Standorte und Kundenzahlen können nur nachhaltig wachsen, wenn auch die Prozesse dahinter skalieren. Gleichzeitig bleiben die Technologie, das Prozesswissen und die Weiterentwicklung innerhalb unserer Gruppe.“ – Deivis H. Valdes

Digitale Grundlage für die weitere Expansion

Mit zusätzlichen Standorten, mehr Fahrzeugen und einer steigenden Zahl an Kunden wird auch die operative Komplexität weiter wachsen.

Supercar Sharing möchte diese Entwicklung nicht allein durch mehr Administration auffangen. SCS Core wurde deshalb modular entwickelt. Neue Standorte, Funktionen, Automatisierungen und weitere Geschäftsbereiche können schrittweise auf derselben Plattform ergänzt werden.

Das Ziel ist, dass die technische Infrastruktur mit der Gruppe wächst, während die Abläufe für den Kunden möglichst einfach bleiben.

Nach rund einem Jahr intensiver Entwicklung ist SCS Core damit nicht das Ende eines Digitalisierungsprojekts.

Es ist die digitale Grundlage für die nächste Wachstumsphase der Supercar Sharing Group.


Über Supercar Sharing

Supercar Sharing bietet Dienstleistungen rund um aussergewöhnliche und hochwertige Fahrzeuge. Dazu gehören Co-Ownership, Fahrzeugimport und Homologation, internationale Transporte, Storage, Concierge Services sowie die operative Betreuung und Verwaltung exklusiver Fahrzeuge.

Mit SCS Core verbindet die Gruppe diese Bereiche zunehmend innerhalb einer eigenen digitalen Infrastruktur – vom ersten Live-Angebot bis zur langfristigen Betreuung eines Fahrzeugs.

 
 
 

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